Ümit Sormaz
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„Ausgangsbegrenzungen bringen nichts!“

„Das Robert-Koch-Institut meldet für Nürnberg am Sonntag keine Neuinfektionen, weil aus Nürnberg am Wochenende keine neuen Zahlen übermittelt wurden. Schärfere Maßnahmen sind damit eigentlich obsolet. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, sank unter 200. Der Bürger wird Opfer von Übermittlungspannen. Niemand weiß mehr verlässlich, was er darf, was Sinn macht und was nicht. Ich halte nichts von den erweiterten Ausgangsbeschränkungen, denn sie liefern keine unmittelbare Wirkung. Anstelle die von mir wiederholt geforderten Desinfektionsmaßnahmen in den öffentlichen Verkehrsmitteln durchzuführen, sind Busse und Bahnen immer noch so dreckig und teilweise überfüllt, wie vor einem halbem Jahr. Außerdem hat es gar keinen Sinn, nur einen aus einem anderen Haushalt zu treffen, der wiederum schon von vier anderen seines Haushalts infiziert haben kann. Eine Ausgangsbeschränkung ergibt ebenfalls keinen Sinn, wenn im Stadtrat niemand ein klares Ziel hat. Mein Vorschlag: Eine schnelle planmäßige Verteilung von Impfterminen, zuerst für Alte, Kranke und Pfleger, dann für Feuerwehr und Polizei, dann für alle anderen Gruppen. Mit negativem Test darf man sich auch nach drei Tagen frei bewegen – ohne 15-Kilometer-Barriere. Diese Ausgangsbegrenzung bringen nichts, sondern strapazieren und verunsichern die genervten Familien und halten den Bürger einmal mehr an die Leine. Wir müssen Stück für Stück wieder zur Normalität zurückfinden.“


17. Januar 2021

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