Ümit Sormaz
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Beherbergungsverbot „Nürnberger Hoteliers benachteiligt – Einheitliche Regelung muss her!

„Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will ein Beherbergungsverbot auch für Reisende aus Bezirken, die die kritische 50er-Grenze überschreiten, auch dann, wenn etwa das Land Berlin insgesamt unter der Marke bleibt. Für Bayern gilt so eine Bezirksgrenze nicht. Unterdessen leiden die Nürnberger Hoteliers nach einem verheerenden Sommergeschäft weiter stark unter den Maßnahmen.Mehr als 70 Prozent der Geschäftsreisenden und weit mehr als die Hälfte der Touristen fehlen in Nürnberg. Und jetzt verschärft sich die wirtschaftliche Lage der Hoteliers erneut durch die Beherbergungsverbote. Anstelle einer klaren, bundesweiten Regelung für reisende mit negativem Coronatest schert Ministerpräsident Markus Söder grob über einen Kamm und verlagert das Problem auf den Nürnberger Tourismus-Unternehmer. Er schafft mehr Unsicherheit als Klarheit. So ist es etwa völlig unklar, warum es für private Übernachtungen bei Freunden oder Verwandten keine Beschränkungen geben soll, im Hotelgewerbe aber schon. Ministerpräsident Markus Söder zieht eigenmächtige Grenzen, stellt über Bezirksgrenzen hinweg ganze Städte unter Generalverdacht, anstelle spezifiziert zu gucken, wo ein Hot-Spot liegt und wie man den Virus gezielt dort eindämmen kann. Wieso sollte ein ganzer Bezirk leiden, wenn in einem einzelnen Pflegeheim mehrere dutzend Corona-Fälle nachgewiesen werden? Ich erkenne keine einheitliche Haltung, weder bei Söder, noch bei zahlreichen anderen Landesfürsten. Soll der Nürnberger Hotelier oder der Reisende auf Storno-Kosten sitzen bleiben, und muss er seinen Betrieb schließen, nur weil es keine einheitliche Regelung gibt? Ich meine nein! Wer einen negativen Test hat, darf kommen. Das versteht jeder. Und so kann jeder verantwortlich planen und Hoteliers überleben.“


9. Oktober 2020

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