Ümit Sormaz
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CO2-Strafen und hohe Spritpreise? Teuere Einbahnstraße!

Bund und Länder haben in den Verhandlungen zum Klimapaket einen Kompromiss erzielt: Der Einstiegspreis pro Tonne CO2 liegt jetzt mehr als doppelt so hoch, wie zuvor: statt 10 Euro bei 25 Euro pro Tonne. Das wird die Spritpreise statt bisher um drei, um rund acht Cent pro Liter ab 1. Januar 2021 steigen lassen. Ümit Sormaz, Ihr Bürgermeisterkandidat für die Nürnberger FDP und Vorsitzender des Bürgervereins Südstadt, meint dazu:

 „CO2 sinnlos zu verteuern halte ich für den völlig falschen und unsozialen Weg. Das ist wieder eine teuere Einbahnstraße der Berliner Großen Koalition. Schließlich bleibt den meisten Menschen doch gar keine Alternative zum Auto. Bahnen und Nahverkehr platzen jetzt schon aus allen den Nähten. Für den Individualverkehr sowie die Automobilindustrie gilt: Elektro-Autos haben per Dekret den Vorrang. Ich dagegen baue auf Märkte, nicht auf grüne Planwirtschaft. Ich halte es wie Wolfgang Reitzle, der ehemalige Topmanager von BMW und Ford, für völlig einseitig und falsch. Lithiumbatterien sind teuer, umweltschädlich und brandgefährlich. Außerdem können wir die Wertschöpfungskette für unsere gesamte Automobilindustrie erhalten, wen wir unsere Verbrennungsmotoren erhalten und mit grünem Gas und Wasserstoff fahren würden. Das ist realistischer Energieträger der Zukunft. Man kann ihn klimaneutral herstellen und mit nur geringem Aufwand in nahezu jedem Fahrzeug nutzen.

Ich warne vor den Klimastürmern, die heute nur mit Strafen, Vorschriften und Verboten agieren. Wir brauchen praktikable Lösungen und keine einseitigen Bevorzugungen von E-Autos, von denen es weder genug günstige, noch genügend Netze und Ladestationen gibt! E-Mobilität kann nur ein Ersatz als Hybridlösung für den Innenstadtbereich Nürnbergs funktionieren. Unsere mobile Stadt, der Großraum der Metropolregion wird sonst wirtschaftlich zu einem Friedhof.“ 

Ümit Sormaz
Nürnberger OB-Kandidat der FDP

E-Mail fdp@uemit-sormaz.de


17. Dezember 2019

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