Ümit Sormaz
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Consumenta-Absage: Platte Verbote und stumpfe Kritik retten die Messe-Stadt nicht!

„Die Absage der Consumenta kostet rund fünf Millionen Euro. Auch die Begleitmessen, die Erfindermesse Iena, ein Innovationskongress, die „Faszination Pferd“, der GINmarket und die Heimtiermesse fallen ersatzlos aus und verursachen enormen volkswirtschaftlichen Schaden. Die Messe-Branche ist durch Corona-Maßnahmen nachhaltig getroffen. Ich werde im Internet dafür beschuldigt, keine allheilsbringende Lösung anzubieten, wenn ich Kritik an der einfaltslosen Verbotspolitik der Stadt übe und eine digitale, verkürzte und überarbeitete Hygienestrategie vorschlage. Man kann sich nach der Consumenta-Absage fühlen, wie der Bote mit der Nachricht von der verlorenen Schlacht. Nur gebe ich nicht so schnell auf. Als Liberaler in einer Messe-Stadt ohne Messe ist es meine Pflicht, Verbote zu hinterfragen und nach praktikablen Lösungen zu suchen. Eine Kleine Consumenta war so ein Vorschlag. Aber auch der passte vielen nicht. Pandemie-Zeiten fordern von allen Opfer. Um diese so gering wie möglich zu halten, fordere ich alle, vor allem auch die ewig Anonym-Unzufriedenen im Netz auf, konstruktive Kritik anzubringen. Bevor man eine Messe absagt und die Wirtschaft aufgibt, sollte man nach allen digitalen wie Hygiene-optimierenden Lösungen suchen. Sich selbst ans Kreuz zu schlagen und auf andere zu deuten scheint mir etwas zu einfach zu sein. Wir retten die Messe-Stadt nur, wenn wir auf jede Messe und auf das Publikum ausgelegte Maßnahmen ergreifen. Sei es ein begrenzter Ticketverkauf und Besuch über im Netz vereinbarte Besuchszeiten samt Abstand und Maske oder etwa über virtuelle Besuchsmöglichkeiten. Nur eins ist sicher: Mit platten, ideenlosen Verboten und stumpfer Kritik erhalten wir diesen Messe-Standort nicht.“


21. Oktober 2020

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