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Corona-Regeln: Schluss mit dem Quarantäne-Wirrwarr!

„Wann eine Quarantäne oder eine häusliche Isolierung beendet werden darf, entscheidet das Gesundheitsamt, bei infizierten Personen auch der Arzt. Direkte Kontaktpersonen müssen trotz Schnelltest 14 Tage in Quarantäne bleiben. Bei Infektionen von Kindern in Haushalten rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), dass sich ein Elternteil mit dem Kind in Quarantäne begeben soll. Zwingend ist die Vorschrift jedoch nicht. Kontrolliert wird sie per Telefon. Der überlastete Gesundheitsapparat droht im Dickicht der Corona-Vorschriften und Überwachungen endgültig unterzugehen. Angehörige von positiv Getesteten wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen. Anstelle konzertierter Schnelltests für alle und eines berechenbaren Impfplans für Nürnberg ab Anfang Januar mit Adressen, Impfberechtigten und Risikopatienten aufzustellen, stöpselt das städtische Gesundheitsamt von der Bundes- und Landespolitik alleingelassen vor sich hin. Eine weitgehend aus dem Ruder gelaufenen Hygienepolitik an den Schulen, eine undurchschaubare Verordnungsflut für Heim-Quarantänegänger und Krankenhausbesucher rundet das chaotische Bild ab. Mit dem Wirrwarr an Vorschriften muss Schluss sein! Wir brauchen verbindliche und kostenlose Schnelltest für alle, einen Impfplan ab einem festen Zeitpunkt und eine eindeutige, vom Land garantierte Kostenzuordnung, dass uns bald nicht die Krankenkassen-Zusatzkosten ersticken. Wer per Schnelltest gesund ist, darf in die Schule und zur Arbeit. Jeder Pfusch ist lebensbedrohend und teuer. Das muss jedem klar sein.“


13. November 2020

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