Ümit Sormaz
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Corona-Virus: Wo bleibt der Infektionsschutz in der U-Bahn?

„18 Kliniken mit bis zu 2180 Betten, 300 Ärzte mit Zulassung für ambulantes Operieren, Tageskliniken, 1033 Mediziner in freier Praxis, 463 Zahnärzte, 300 Heilpraktiker, 400 Masseure oder Physiotherapeuten, 67 ambulante Pflegedienste, 65 stationäre Pflegeeinrichtungen, 387 Kinderbetreuungseinrichtungen, 191 Schulen und 26 Hallen- und Freibäder müssen infektionssicher sein. U- und S-Bahnen und andere öffentliche Verkehrsmittel ebenfalls. Doch beim ÖPNV passiert zu wenig.Während im chinesischen Wuhan drei- bis viermal jeder Eisenbahnwaggon und jede Straßenbahn und jeder Bus chemisch bombardiert und jede Ritze mit kärcherartigen Sprühgeräten mit Desinfektionsmittel gereinigt wird, passiert beim Nürnberger ÖPNV dagegen wenig. Nur Dienst nach Vorschrift. Man rät den Benutzern lieber, öfter die Hände zu waschen. Ich fordere von den Verantwortlichen mehr Engagement, besseren Infektionsschutz in Tram, Bus, S- und U-Bahn und bessere Überwachung in den Krankenhäusern und jeder Arztpraxis! Wozu hat die Bundeswehr Entseuchungsteams, wenn sie jetzt nicht eingesetzt werden? Da muss schnell ein Bundestagsbeschluss her. Nur konzertierte Aktionen gegen den Virus helfen.“


13. März 2020

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