Ümit Sormaz
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CSU-OB fährt konzeptlos in die Zukunft


„Obwohl die von der Bundesregierung versprochenen Hilfsgelder für die Gastronomie sich an den Novemberumsätzen des Jahres 2019 orientieren sollen, ist zu Lock-Down-Beginn nicht klar, was der Staat wem und wie lange in der Gastronomie erstattet. Die einen haben Heizstrahler für mehrere tausend Euro bestellt, weil sie sich auf ein Corona-sicheres Hygiene-System für den Winter verlassen haben. Die anderen, kleinere Firmen, sollen nur 75 Prozent des 19-er Novemberumsatzes bekommen. Niemand weiß Genaues. Gleichheits- oder Rechtsgrundsätze sowie Gerichtsurteile zu Sperrstunden werden ignoriert. Trotzdem schließt der bayerische Ministerpräsident ohne Gutachten über Ansteckungsgefahren in der Gastronomie alle Betriebe möglicherweise auch für länger. Das hängt von den Ansteckungszahlen ab, über deren Dynamik sich Virologen immer noch streiten. Diese Politik, die nur auf Sicht fährt, bedeutet nicht nur für viele Wirte das sichere aus. Wo sind die Konzepte für eine Wiedereröffnung? Wo sind die Schnelltests? Nürnbergs CSU-Oberbürgermeister Marcus König fährt konzeptlos seiner Landesregierung hinterher in eine ungewisse Zukunft. Verantwortungsvolle Führung sieht anders aus.“


30. Oktober 2020

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