Ümit Sormaz
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Ein Rettungsschirm für Hotels!

„Durch Corona bleiben in den Hotels viele Betten leer. Ausbleibende Touristenströme, der höhere Aufwand durch gestiegene Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen setzten der Branche hart zu. „Jeder dritte Betrieb wird die Krise nicht überstehen,“ sagt Angela Inselkammer vom Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband. Die beschlossene Senkung der Mehrwertsteuer auf gastronomische Leistungen ist nur ein Tropfen auf den berühmten heißen Stein. Die Nürnberger Hoteliers drücken derzeit Einnahmeausfälle von drei Monaten und ein Umsatzrückgang von 57 Prozent. Von geschlossenen Betrieben wie Bars und Diskotheken nicht zu reden. Während wir Mrd nach Südeuropa fahren, um dort Strandbars zu subventionieren, fordere ich einen zeitlich klar eingegrenzten Rettungsschirm für heimische Hotels und Bars in Höhe von mindestens drei Monatseinnahmen. Sehen wir es als eine Investition in den Standort Deutschland und in unsere Gesundheit. Die Ansteckungsgefahr ist bei einem Urlaub in einem hoch durchseuchten Land wie Italien oder Spanien höher, als bei uns in Nürnberg und im Umland. Sparen wir die Anreisekosten und entdecken wir unser Land neu und investieren dieses Geld für Arbeitsplätze bei uns.“


2. Juni 2020

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