Ümit Sormaz
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Eine Chance für die Digitalisierung

„Nach den jüngsten Plänen der Bundesregierung soll an Nürnberger Schulen Wechsel- oder Hybridunterricht eingeführt werden, wenn regional die Marke von 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten wird, was bereits passiert ist. Es trifft nach derzeitiger Beschlusslage alle Schüler ab der Klasse 8, mit Ausnahme der Abschlussklassen. Bayern. Schüler ab der 8.Klasse und Berufsschüler sollen teils zuhause, teils in der Schule lernen. So soll es die 9. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung beinhalten. Wie genau und mit welchen digitalen Mitteln gearbeitet werden soll, bleibt ungenau. Selbst der eigene CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt kritisiert die Planlosigkeit. Das Kultusministerium sollte sich verbindlich den Schulen gegenüber zeigen und glasklare Anweisungen für digitale Unterrichtsformen und die dazu nötige Hard- wie Software liefern. Es geht gerade auf diesem Weg so viel, doch die Schulen haben sich bisher weitgehend verweigert. Digitaler Unterricht und auch das Einbinden externer Bildungseinrichtungen ist unabhängig von Corona einfach die Zukunft. Die Schulleiter sollten jetzt beherzt vorgehen und in der Corona-Krise ihre Chance zur Digitalisierung sehen. Gelder müsse nur abgerufen werden. Verzagtheit ist nicht nur gefährlich für eine gute Bildung, sondern auch für ein gesundes Lernen und Lehren.“


3. Dezember 2020

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