Ümit Sormaz
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Eine faire Chance für Schüler auch privater Bildungsträger!

„Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will mit seiner partiellen Schulöffnung jedem Schüler einen Berufsabschluss ermöglichen. Er sagte: „Kein Schüler soll in Bayern wegen Corona seinen Schul- oder Berufsabschluss nicht machen dürfen.“ Doch einige tausend mittelfränkische Schüler privater Bildungsträger fallen aus dem Raster. Auch wenn die doppelte Verneinung des Ministerpräsidenten sicher nicht beabsichtigt das Gegenteil bedeutet, muss man an ein paar unumstößlichen Fakten festhalten: Einige tausend Prüflinge für dringend benötigten Berufe als Kinderpfleger und Erzieher, die als externe Prüflinge privater Ausbildungsstätten gelten, hat man vergessen. Bei den Wiedereröffnungen hat man diese Bildungsstätten bisher offensichtlich vernachlässigt. Es geht allein in Mittelfranken um tausende Lehrgangsteilnehmer, die vor ihren Schul- und Berufsabschlüssen an staatlichen Mittelschulen, Berufsfachschulen und Fachakademien stehen. Diese Kurse wurden mit mehreren hunderttausend Euro von der Agentur für Arbeit und vom Jobcenter bezahlt. Um denen eine faire Chance zu geben und einer vermeidbaren Mittelverschwendung vorzubeugen, müssen diese Teilnehmer die Möglichkeit bekommen, in hygienegarantierten Zehn-Personen-Gruppen pro Raum mit der vorgeschriebenen 1,50-Meter-Abstandsregelung und Mundschutz ihren Abschluss machen zu können.“


23. April 2020

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