Ümit Sormaz
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Hotel-Gutscheine für Quarantäne soll Familien schützen

„Mit weiteren verwirrenden Beschränkungen bringt der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ab Dienstag die Nürnberger Innenstadt jetzt komplett durcheinander. Im Gebiet der Innenstadt, in dem Maskenpflicht herrscht, darf Alkohol zwar in „mitnahmefähigen Gefäßen“ verkauft werden, darf aber dort nicht getrunken werden. Zusätzliche Beschränkungen treffen Handel- und Gastronomie hart wie etwa das Beherbergungsverbot. Erst werden teuere Hygienemaßnahmen der Wirte ignoriert, dann der Christkindlesmarkt verboten, jetzt auch noch das Glühweintrinken. Anstelle durch wirre Verbote das Weihnachtsfest zu vermiesen, fordere ich pragmatische, bürgerfreundliche Lösungen. Es geht um die Verzahnung der drei Grundsätze: Abstand, Hygiene und Quarantäne nach Schnelltests, von denen die Hotellerie und die Gastronomie auch etwas haben. So sollte es 10-Tage-Corona-Gutscheine für Hotels geben, wenn etwa ältere Personen aus Schutz in Quarantäne gehen müssen. Oder Infizierte in speziell gerüsteten Hotels, um nicht zuhause den Rest der Familie in der kleinen Wohnung anzustecken. So hätten alle Beteiligten etwas davon. Die Wirtschaft würde nicht mit dem Holzhammer platt gemacht werden, sondern ihr würde zeitnah geholfen. Ich fordere die Stadt auf, umgehend die zügige Aushändigung für Vollpensions-Gutscheine zu organisieren, bevor in unserer Stadt weiterhin Zimmer ungenutzt leer stehen, während sich rund herum ganze Familien infizieren. So käme die Mrd-Hilfe wenigstens sinnvoll an. Einfach nur abwarten und per Dekret Luft anhalten ist keine Lösung.“

3. Dezember 2020

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