Ümit Sormaz
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Kampf gegen den Virus: „Mehr Offenheit, mehr Transparenz und mehr Schutz für die Alten und Hilflosen!

„Manche Nürnberger warten eineinhalb Wochen auf das Ergebnis eines Corona-Tests. Vielen Ärzten fehlt die Schutzausrüstung. Andere Menschen mit typischen Symptomen finden sich mit den uneinheitlichen Regularien nicht zurecht und gehen zum Hausarzt. Großveranstaltungen wie Fußballspiele werden abgesagt. Der oft überfüllte ÖPNV dagegen fährt, während sich im Land hunderte in Kneipen dicht an dicht infizieren. Das deutschlandweite Infektionsschutzgesetz, der nationale Pandemieplan, das Robert-Koch-Institut scheinen auf Landesebene mit all ihren Vorschriften zu marginalisieren. Manche Schulen und Unis werden geschlossen, manche nicht. Es ist kein einheitliches Bild einer Seuchenbekämpfung zu erkennen. Während die Kanzlerin von einer bis zu 70-prozentigen Durchseuchung der Gesellschaft spricht, versuchen lokale Behörden größere Menschenansammlungen zu verhindern. Ich fordere mehr Offenheit, mehr Transparenz im Kampf gegen Corona. Katastrophenschutz, Polizei, THW und Gesundheitsämter sollten einheitlich vorgehen. Alte und gesundheitlich Vorbelastete sind besonders zu schützen. Bei über 80-jährigen steigt die Fallsterblichkeit auf über 25 Prozent.“


12. März 2020

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