Ümit Sormaz
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Keine Dauerdiskussionen über neue Grenzwerte!

„Die Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner sei viel zu hoch, so der Bundesverband der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD). Im Gesundheitsamt Nürnberg spielt man mit dem Vorschlag, „die Grenze schon bei 20 Neuinfektionen zu ziehen“, so Norbert Kellermann aus dem Bereich Infektionsschutz. Laut dem Landesamt für Gesundheit lag die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in Nürnberg am Montag bei 10,22. Das ist glücklicherweise weit von den genannten 50 oder sogar 20 Neuinfektionen entfernt. Ich halte nichts davon, auf Kosten der siechenden Wirtschaft ständig neue Grenzen zu diskutieren. Was wir jetzt brauchen sind keine Dauerdiskussionen. Es sind der verbesserte Schutz der Risikogruppen und das zügige Hochfahren der Wirtschaft mit stetiger Öffnung aller Betriebe, auch der Fitness-Studios mit deutlicher Hygiene- und Abstandskontrolle.“

Hintergrund: Bis 8. Mai, 12.45 Uhr, gab es in Nürnberg 1011 Corona-Fälle. 147 Menschen befinden sich in Quarantäne. In den Nürnberger Krankenhäusern werden aktuell zehn Covid-19-Patienten intensiv beatmet, 43 erkrankte Personen werden auf Normalstationen behandelt. Entlassen wurden 822 Personen. Die Anzahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 42 Personen.


12. Mai 2020

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