Ümit Sormaz
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„Keine Hysterie – Mehr Klarheit, mehr Transparenz!“

„Die Kritik an der falschen oder zögerlichen Einkaufspolitik der Bundesregierung hinsichtlich eines Corona-Impfstoffes führt auch in Nürnberg zu Verunsicherung. Viele Nürnberger wollen vor einer Impfung noch abwarten. Hunderte Querdenker ignorieren Sicherheitsabstände und bieten am Hauptmarkt Fundamentalopposition. Eine verhängnisvolle Unsicherheit macht sich breit in der Stadt. Zu wenig Impfstoff, Probleme mit der richtigen Lagerung des Biontech-Präparats, überlastete Hotlines, fehlende Zulassungen anderer Medikamente, überfordertes Personal – das sind die Begleiterscheinungen einer jeden undurchdachten, gesundheitspolitischen Maßnahme in der Praxis. Natürlich kann einmal ein Rest aus einer der hier seltenen Impfstoff-Ampullen entsorgt werden, wenn Kühlketten unterbrochen oder gerade kein Impfwilliger da ist. Das ist keine Schlagzeile, sondern leider Alltag. Wo Menschen sind geschehen Fehler. Den Kopf stur in den Sand zu stecken, wie es hysterische Corona-Leugner machen, ist keine Lösung. Eben so wenig der dauerhafte Lockdown ohne Ziel, wie von der bayerischen Landesregierung verordnet. Feuerwehrleute, Polizisten gehören unmittelbar nach den Alten und Pflegern geimpft. Dann sollten Lehrer und Schüler dran sein, bevor die Schulen eröffnen. Sonst hat auch der zweite Lockdown nichts gebracht. Und von den Stadtverantwortlichen fordere ich mehr Transparenz und einen klaren Zeit-Plan, wann wer wo geimpft werden kann. Zeit wird es nach dem angeblich leichten zweiten Lockdown, der länger dauert, als der erste Harte.“


17. Januar 2021

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