Ümit Sormaz
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Neues Verkehrsgesetz darf nicht zur Selbstbedienung führen!

„Wenn das neue Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz verabschiedet wird, stehen viele Milliarden zusätzlich für ÖPNV und den Stadt- und Umlandbahnen zur Verfügung. Das heißt: Die bisher 332,56 Millionen werden verdoppelt auf 665,13 Millionen Euro. Ab 2021 ist sogar eine Milliarde pro Jahr geplant. Ich kann nur hoffen, dass bedächtig in funktionstüchtige Technik und Fahrzeuge investiert wird und nicht wieder untaugliche Bahnen wie gerade von Bombardier bestellt werden, die auf dem Abstellgleis landen, bevor sie einen Kilometer fahren. Der ÖPNV muss an seiner Struktur feilen und effizienter werden. Heißt: Keine leeren Bahnen durch die Gegend schicken, sondern in den Hauptverkehrszeiten dicht getakteter fahren. Heißt: Auch an den Gehältern der Bosse darf gespart werden. Ein Vorstand eines mit öffentlichen Mitteln finanzierten Transportunternehmens ist keine Wärmestube für ausgediente Politiker! Der ÖPNV ist kein Selbstbedienungsladen. Er dient den Bürgern. Und: Wir müssen von anderen Ländern lernen. In Japan etwa verdient man mit pünktlichem Nahverkehr, hier mit Unpünktlichem nicht. Da müssen wir hinkommen.“


30. Januar 2020

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