Ümit Sormaz
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Kein Neid, aber bitte Augenmaß!

„In vielen kommunalen Unternehmen sitzen oft ehemalige Vertreter der Nürnberger Großparteien und kassieren fragwürdig hohe Gehälter jenseits der 500 000 Euro pro Jahr wie etwa Roland Fleck (NürnbergMesse), Karl-Heinz Pöverlein (Stellvertretender Vorsitzender Städtische Werke) und Martina Paasch, Vorstandsmitglied N-Ergie. Lassen wir die Neidkultur um die hohen Gehälter mal beiseite. Es ist und bleibt doch auffällig, woher die Chefs vieler kommunaler Unternehmen kommen. Aus der Führungsetage großer Parteien. Ich kann nur an ihren Anstand appellieren, in wirtschaftlich schwierigen Umbruchzeiten Augenmaß bei den Gehältern walten zu lassen. Sicher halte ich eine angemessene und in der Wirtschaft vergleichbare Entlohnung für richtig. Falsch dagegen ist es, die Richtschnur für derartig hohe Gehälter selber setzen zu dürfen. Das fixe Gehalt sollte die 200 000 Euro im Jahr nicht überschreiten. Die zusätzlichen Boni im Erfolgsfall ebenfalls nicht. So könnte man den Anstand wahren, den viele Versorgungsamts-Genießer der großen Parteien offensichtlich verloren haben. Das hat mit Neid nichts zu tun, wenn man fordert, auch in Chefetagen nicht mehr zu nehmen, als man zum angemessenen Leben braucht.“


26. Februar 2020

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