Ümit Sormaz
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Online-Handel: Internet-Angabe in Nürnberg bringt nichts!

„Mit einer Extra-Paketabgabe für den Onlinehandel will die Unions-Fraktion im Deutschen Bundestag die Innenstädte unterstützen. Der kommunalpolitische Sprecher Christian Haase und der Fraktions-Vize Andreas Jung (beide CDU) wollen damit dem Einzelhandel helfen. Die Abgabe solle sich nach dem Bestellwert richten. Mit den Einnahmen soll der Onlinehandel an den Kosten der von ihm genutzten, kommunalen Infrastruktur beteiligt werden. Den zweitreichsten Mann der Welt, Amazon-Chef Jeff Bezos, wird es nicht interessieren, solange er weiterhin kaum Steuern bei uns zahlt. Das ist das eigentliche Problem, was schleunigst beendet werden muss. Der Vorschlag der Union ist nicht zielführend, denn er schadet mehr, als er nutzt. Er fordert nur noch mehr Bürokratie heraus, schädigt den Kunden zusätzlich und hilft den Einzelhändlern kaum. Denn diese können ja ebenfalls jederzeit ihre Waren im Netz anbieten und würden dann nichts davon haben. Nur Geklingel, nix dahinter, außer weitere Kosten für die Kunden und keine wirkliche Hilfe für den Einzelhandel in den Städten. Denn nach welchen Kriterien sollten diese Gelder auch verteilt werden? Dazu sagen die Unions-Wirtschaftsspezialisten wieder nichts.“


29. Dezember 2020

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