Ümit Sormaz
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Pop-Up Radwege: Ein schwerer Eingriff in den Straßenverkehr!

„Nürnberger Radaktivisten sperrten eigenmächtig eine Autospur auf der Bayreuther Straße und richteten dort einen so genannten Pop-Up-Radweg ein. Das soll auch auf anderen Straßen Nürnbergs wie auch in Berlin eine dauerhafte Lösung werden. Hier nutzt eine kleine, militante Gruppe von Verkehrsteilnehmern den öffentlichen Raum für sich allein. Obwohl Radfahrende in Gruppen oft sehr nahe nebeneinander Kontaktabstände nicht einhalten und meist ohne Mundschutz radeln, argumentieren die Befürworter der neuen Radwege absurder Weise mit einem besseren Ansteckungsschutz vor Coronaviren. In Nürnbergs Öffentlichem Verkehr fahren derzeit nur knapp die Hälfte der Fahrgäste wie früher. Den meisten Nürnbergern ist derzeit das eigene Auto sicherer. Doch diese Menschen werden durch den gefährlichen Eingriff in die Mobilität durch ein paar renitente Radler ihrer freien Meinungsausübung beraubt. Ich frage mich, warum die Polizei hier zusieht? Wenn sich ein anderer Irrer auf die Straße stellt und diese blockiert, wird er doch auch festgenommen. Für mich sind diese Pop-Up-Radwege ein schwerer Eingriff in den Straßenverkehr und eine Diskriminierung anderer Verkehrsteilnehmer.“


24. Mai 2020

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