Ümit Sormaz
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Rettet die Straßen auch für Autofahrer!

„Popup-Radwege mitten auf Hauptverkehrsstraßen, Fahrradschnellwege, Fahrradparkhäuser, Fahrradverleihsysteme der VAG – der städtische Etat für Rad-Maßnahmen soll bis 2026 auf zehn Millionen Euro pro Jahr steigen. Dabei wird immer mehr Straßenraum soll zugunsten der Fahrradfahrer umgestaltet. Ein Baureferent schreibt Nürnbergs Verkehrsgeschichte um.Wie demokratisch. Dabei ist kaum einem klar, was Daniel Ulrich damit für eine Macht ausübt. Nach der Bienenrettung schwenkt auch die CSU um auf den alternativlosen Kurs, Fahrradfahrern kritiklos die Vorfahrt vor allen anderen Verkehrsteilnehmern einzuräumen. Dabei geht es nicht um eine Mobilitätswende. Denn von Behinderten, Alten und Großfamilien kann man wohl kaum erwarten, im Winter auf den Drahtesel den Wocheneinkauf nach Hause zu schleppen. Hier geht es um autofeindliche Dogmatik einhergehend mit einem fatalen Stadtumbau, während sich niemand mehr für emissionsfrei fahrende Autos zu interessieren scheint. Die zunächst billige Lösung zum Fahrrad wird nicht nur teuer. Sie ist in einer alternden Gesellschaft mit einer auf umweltfreundliche Antriebe orientierte Wirtschaft eine Einbahnstraße. Anstatt ins China des letzten Jahrhunderts zu starten, rettet lieber die Straßen auch für Autofahrer! Öffnet die Bergstraße für alle!


4. Juni 2020

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