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Risikogruppen besser schützen – Andere entlasten!

„Der Chef der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, hat in einem Schreiben an den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) beklagt, dass die zentrale Beschaffung von Schutzmasken in keiner Weise ausreicht. Das wirkt sich auch auf das Nürnberger Pflegepersonal, die niedergelassenen Ärzte und die Krankenhäuser aus. Wenn Pfleger ohne Maske ältere, gefährdete Menschen zuhause besuchen, ist das Russisches Roulette für die Alten. Rund 800 000 Pflegebedürftige und die für sie tätigen rund 764.000 Beschäftigte im Gesundheitswesen arbeiten bundesweit auf engstem Raum. Das ist auch in Nürnberg nicht anders. Beide gehören zu einer Hochrisikogruppe, die geschützt werden muss. Was hilf es, eine ganze Gesellschaft unter Quarantäne zu stellen, wenn man die eigentlich Hochgefährdeten schutzlos zurücklässt? Wir müssen zum einen die Quarantänemaßnahmen für die Allgemeinheit und die weniger gefährdeten Personen lockern. Zum anderen müssen wir sie für die Hochgefährdeten deutlich verbessern. Die Schutzanzüge, Handschuhe, und Masken müssen in Nürnberg sofort für alle Risiko-Personen verfügbar sein.“


26. März 2020

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