Ümit Sormaz
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Schnelle Aufklärung, mehr Teststationen!

„Immer mehr Nürnberger wollen Gewissheit in der Frage: Habe ich mich infinziert? Bisher vergab die Kassenärztlichen Vereinigung Bayern über die Telefonnummer 116 117 ihre Termine. Erst nach mehreren Tagen bekommt man das Ergebnis. München hat Teststraßen eingerichtet. Auch im Landkreis Fürth wird demnächst eine Drive-Through-Teststation auf dem ehemaligen Höffner-Gelände in der Seeackerstraße eingerichtet. Zum Test dürfen nur die, die eine Abstrich-Bestätigung vom Hausarzt, dem Gesundheitsamt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst der KVB vorweisen. Wir brauchen in jedem Landkreis eine und in Nürnberg mindestens vier dieser Stationen. Die Bürger brauchen schneller Gewissheit. Anmeldungen müssen per Code im Netz vergeben werden. Strichcodes auf dem Handy mit eindeutiger Zuordnung sollten doch möglich sein. Das geht mit Flugtickets ja auch. Mehrere Tage warten zu müssen erhöht die Infektionsgefahr. Je kürzer der Meldeweg, je schneller die Verfahren, desto wirkungsvoller ist der Schutz. Ich habe den Eindruck, dass wir uns gerade bei der Beschaffung von Schnelltests zuviel Zeit lassen. Die Meldewege sind zu kompliziert. Außerdem darf es Bevorzugungen einzelner Personen, nur weil sie politisch oder wirtschaftlich wichtig erscheinen mögen, nicht geben.“


26. März 2020

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