Ümit Sormaz
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Steuern runter – Banken in die Schranken weisen!

„Durch die bis Jahresende begrenzte Mehrwertsteuersenkung kommen auf viele Einzelhändler unvorgesehene Kosten zu. So verlangen etwa viele Banken für das nun vermehrt benötigte Wechselhartgeld extra Gebühren von 50 Cent pro Rolle Hartgeld. Die neue Auspreisung der Ware kostet viel Zeit. Nach Informationen des Ifo-Instituts sehen sich 21 Prozent der Einzelhändler in ihrer Existenz gefährdet. Diese zeitlich begrenzte Steuersenkung bringt dem Handel nichts, außer Mehraufwand. Es ist ein 20 Mrd-teueres Strohfeuer ohne Wirkung. Zusätzlich finde ich es gerade von den Banken ungeheuerlich die Notlage der Einzelhändler schamlos auszunutzen. Das muss sofort aufhören. Ich erwarte vom Oberbürgermeister hier mehr Initiative. Banken, die vom Steuerzahler gerettet wurden, müssen in ihre Schranken gewiesen werden. Eine sofortige Absenkung des Gewerbesteuersatzes um mindestens ein Drittel muss her. Nur das hilft dem Einzelhandel, der durch die Abstandsregeln und Verdienstausfälle schon auf viele Kunden verzichten muss. Sonst können wir uns von jedem vierten Laden in Nürnberg dauerhaft verabschieden.“


15. Juli 2020

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