Ümit Sormaz
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Studie bestätigt: 200 Ampeln falsch eingestellt

„Alte Technik bremst den ÖPNV in Nürnberg aus: 16,6 Prozent der Busse und zwölf Prozent der Straßenbahnen sind laut Statistik mit einer Verspätung zwischen drei und zehn Minuten unterwegs. Untersuchungen der VCDB VerkehrsConsult Dresden-Berlin GmbH belegten, dass nur 50 Prozent der Lichtsignalanlagen, die den öffentlichen Nahverkehr betreffen, eine Vorrangschaltung hätten. Bei Busselinien seien es sogar nur knapp ein Drittel (35 Prozent). Die Studie bestätigt: Mit effizienterer Technik lässt sich der Stau verhindern und Pünktlichkeit verbessern. Gleichzeitig zeigt sie, wie nachlässig bisher die großen Parteien mit dem Problem Stau umgegangen sind, wenn 200 Ampeln nachweislich in Nürnberg falsch eingestellt sind. Busspuren können auch ohne Nachteil für andere Verkehrsteilnehmer besser ins Straßenbild integriert werden. Ein Masterplan für flüssigen Verkehr ist mehr als zwingend, der auch den bald emissionsfrei fahrenden Individualverkehr nicht benachteiligt. Warum hat man diese Studie nicht schon vor zehn Jahren in Auftrag gegeben? Jetzt tippeln wir wieder anderen Städten wie Leipzig hinterher.“


23. Februar 2020

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