Ümit Sormaz
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Task-Force für Franken-Tourismus

„Nach der coronabedingten Flaute im Hotelgewerbe in der Region fehlen im Sommer immer noch jede Menge Touristen aus Übersee – gerade aus den USA, Kanada, China und Brasilien, da Reisebeschränkungen noch nicht alle aufgehoben wurden. Trotzdem befürchten viele Hoteliers zu manchen Zeiten eine Schwemme deutscher Touristen. Zunächst müssen wir die Zielgruppe in der Werbung deutlich verändern. Da viele Deutsche Urlaub im eigenen Land machen werden, droht an manchen Orten nach der Quarantäne nun eine starke Frequenz. Deswegen sollten wir unsere Region gerade im Zuge der Abstandsbestimmungen behutsam neu erfinden. Heißt: Sperrzeiten müssen gedehnt und Belegungen digital geplant werden, damit weder Kunden noch Wirte überlastet werden. Für die Fränkische Seenplatte und die Fränkische Schweiz heißt das, bevor wir an heißen Tagen Absperrungen fürchten müssen: Kontrollierte Anreise mit Buchung in Restaurants und Hotels. Die Hotelerie und die Gastronomen müssen sich miteinander absprechen. Dafür sollte in Nürnberg eine Task Force, eine Organisationszentrale samt aktualisierter Internetseite und Verlinkungen einrichten. Dehoga und Stadt müssen schnell Hand in Hand arbeiten und aktuelle Angebote erstellen und deren Buchungen und Stornos verfolgen. Urlauber, auch die heimischen, sollen nicht im Stau stehen. Eine zielgenaue Planung kann das verhindern, damit jeder Frankens Perlen auch genießen kann. Hoffentlich reichen die Wirte die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent und von 7 auf 5 Prozent auch an den Kunden weiter. Zufriedene Kunden kommen auch wieder.“


4. Juni 2020

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