Ümit Sormaz
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Thema: Corona: „35 ist nicht die neue 50!“

„Monatelang nannte die Bundesregierung eine 7-Tage-Inzidenz von 50 als Schlüsselwert für eine Lockerungen der Corona-Auflagen. Die Hoffnungen wurden nun enttäuscht, weitere Lockerungen und auf den 7. März vertagt und nicht einmal festgelegt. Händler in Innenstadtlagen sind verzweifelt. Jeder zweite Händler in der Stadt sieht keine Perspektive mehr. Die Novemberhilfen der Gastronomie sind zu 30 Prozent noch nicht einmal angekommen. Dafür schüren die Stadtväter die Furcht von Mutationen, über deren negative Auswirkungen sie bis heute immer noch keine einzige belastbare Studie im Bezug auf Hygiene bietende Gastronomie vorweisen können. Ab dem 1. März soll man mit negativem Test zum Friseur dürfen. Das ist zwar der Richtige Weg, aber das reicht nicht. Viele Nürnberger erhoffen sich doch mehr als einen neuen Haarschnitt. Sie sind enttäuscht, fehlen doch valide Daten, die belegen, warum der Indizwert von 35 jetzt den alten von 50 ablösen soll. Diesen hat man irgendwann einmal in die Bundesseuchenschutz-Verordnung hineingeschrieben. Und niemand weiß, warum. Ich fordere schnell verlässliche Studien und eine schrittweise Öffnung des Handels und der Gastronomie. Zahlenspiele bringen nichts. 35 ist auch nicht die neue 50!“


4. Mai 2021

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