Ümit Sormaz
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VAG-Forderung nach Millionen nassforsch!

„Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender von VAG und N-Ergie fordert einen millionenschweren, staatlichen Schutzschirm und Zuschüsse für den ÖPNV. Das klingt für ihn fast normal nach einem coronafreien Jahr 2019 mit einem Minus der VAG von 70 Millionen Euro. Hasler droht: „Sonst fällt der ÖPNV in die 1970er und 80er Jahre zurück, die Städte werden komplett überfüllt mit Individualverkehr und Schadstoffen.Ton und Umgangsform eines Mannes, der die Kommune in nur einem Jahr in einem seiner Betriebe 70 Millionen gekostet hat, halte ich für unangemessen. Außerdem glaube ich kaum, dass wir in der Innenstadt wieder so viele Parkplätze bekommen werden, wie in den 70ger Jahren – und diese noch dazu fast alle kostenfrei werden. Genauso unwahrscheinlich ist es, auf die Wiedereinführung des luftverschmutzenden, verbleiten Benzins zu warten. Ich gehe eher optimistisch in eine auch vom Individualverkehr geprägte Zukunft mit Wasserstoff- oder elektrisch betriebener Fahrzeuge, in der Alte und Behinderte nicht ausgeklammert werden und in der Familien ihre Einkäufe bis vor die Haustür bringen können. Die VAG dagegen sollte besser mehr auf Hygiene, Sicherheitsabstände und eine kürzere Taktung und steigende Attraktivität im Angebot achten, bevor sie schon wieder dogmatisch Autofahrer verteufelt und nassforsch Steuer-Millionen fordert. Denn genau diese Autofahrer sollen diese Millionen zahlen.“


2. Juni 2020

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