Ümit Sormaz
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Verkehr: Schluss mit der Autofahrer-Bevormundung!

„Aus Ansteckungsgründen hat sich die Zahl der VAG-Nutzer derzeit um rund 45 Prozent fast halbiert. Immer mehr Nürnberger nutzen das Auto. Dennoch versuchen VAG und städtische Verkehrsplaner, das Auto zu verhindern. „Unser Ziel ist nicht, Autofahrern eine noch weiter verbesserte Qualität zu bieten“, erklärt Leiter Frank Jülich. Mit einer Verdreifachung des Etats für den Radverkehr auf zehn Millionen Euro ab 2023 hat der rot-grün dominierte Stadtrat vor der OB-Wahl die Autofahrer quasi entmachtet, ohne ich zu fragen. Diese Bevormundung war eine falsche, politische Entscheidung, die angesichts des hohen Infektionsrisikos in den öffentlichen Verkehrsmitteln heute nicht mehr zu halten ist. Hier muss deutlich nachjustiert werden. Dogmatische Autohasser treten in den Vordergrund und diktieren über gesundheitliche Notwendigkeiten. Das darf nicht sein. Einfach den Leuten zu raten, nicht in den Stoßzeiten mit den Öffis zur Arbeit zu fahren kann doch kein ernstzunehmendes Argument der Verkehrsplaner sein? Das können manche hoch bezahlte, politische Beamte vielleicht mit ihrem Dienstherren vereinbaren, aber sicher nicht der normale Arbeitnehmer seinem Chef erklären. Das ist eine weltfremde Autohasser-Mentalität. Schluss mit der Autofahrer-Bevormundung.“


2. Juni 2020

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