Ümit Sormaz
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Verkehrsplanung: Freie Fahrt – auch in der Innenstadt!

„2018 war jeder Dritte, der durch die Altstadt fuhr, mit den Rad unterwegs. Das liegt nicht nur daran, dass es seit 2012 rund 33 Prozent mehr Fahrräder hier gibt, sonders, dass der andere Individualverkehr mehr und mehr ausgesperrt wurde. Auf neuen Radschnellwegen, die vom Nürnberger Maxtor über die Nordstadt entlang der B4 bis nach Erlangen reichen, sollen mehr Pendler aufs Fahrrad gezwungen werden. So will es die SPD. Ich halte wenig von einseitiger, planmäßiger Übervorteilung gewisser Verkehrsteilnehmern wie Auto- und Motorradfahrer. Ein funktionierendes Verkehrskonzept setzt auf alle individuellen Verkehrsteilnehmer. Man sollte doch wählen können. Schließlich wird die Gesellschaft älter und die Fahrzeuge werden sauberer. Die Zahl behinderter Verkehrsteilnehmer steigt ebenfalls. Denen kann man doch nicht einfach das Auto und die Parkplätze vor der Haustür wegnehmen und die Straßen sperren! Nichts gegen Radschnellwege. Doch genauso wichtig scheint mir eine finanzielle Unterstützung von E-Fahrzeugen sowie der Bau von elektrifizierten, leistungsfähigen Parkhubgaragen in der Innenstadt durchs Land. Jeder will die E-Mobilität. Doch wenn die Autos erst einmal ausgesperrt sind, kommen sie auch nicht mehr in die tot beruhigten und gesperrten Innenstädte. Der Handel kennt den Niedergangseffekt. Ich fordere deshalb auch am Weinmarkt: Freie Fahrt für alle – auch in der Innenstadt.“


19. Januar 2020

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