Ümit Sormaz
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Verkehrswende muss für alle verkraftbar sein!

„Altstadttram, Frankenröhre, Radweg am Stau-Schwerpunkt Rothenburger Straße, 365 Euro-Jahresticket für den ÖPNV, Billigticket für Schüler und Alte – die großen Parteien versprechen viel, halten aber wenig. Eine West-Ost-Verbindung mit der Tram durch die Altstadt soll kein Tabu sein, darf aber an den Anwohnern nicht vorbei entschieden werden. Genauso müssen Anwohner von der Rothenburger Straße mitentscheiden, wenn hier ein Fahrradweg auf Kosten des Autoverkehrs kommen soll. Dort riskieren wir hier den Megastau, den hier keiner will. Auch bei der Verlängerung der Uni-Linie durch die Pirckheimer Straße müssen die Anwohner gefragt werden. Angesichts der sieben in München existierenden Tunnel über verkehrsstarke Straßen ist für mich die Tunnellösung für den Frankenschnellweg selbstverständlich. Das wird eine Anwohnerbefragung auch bestätigen. Wir brauchen eine digitale Verkehrsführung für alle Verkehrsteilnehmer in der Metropolregion. Wieso sollte man sich denn sonst einen teueren Elektro-Wagen kaufen, wenn man dann aus der Stadt als Autofahrer ausgespart wird? U-Bahn-Anbindungen in die Landkreise müssen zwingend mit dem Aufbau neuer Park&Ride-Plätze und einem verbilligten Taxisystem für Jugendliche und junge Erwachsene an Freitagen und Samstagen einhergehen. Und: Warum klammern wir eigentlich beim ÖPNV Privatanbieter aus? Mehr Wettbewerb spart auf Strecke, siehe Tokio. Eine Verkehrswende muss für alle verkraftbar sein und bleiben!“


14. Februar 2020

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