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Zur Organspende-Entscheidung im Bundestag

„Nachdem Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und SPD-Unterstützer Karl Lauterbach fulminant im Parlament mit ihrer Organspendeverpflichtung scheiterten: 432 Abgeordnete votierten in der dritten Lesung für den Baerbock-Kipping-Gesetzentwurf, der eine moderate Reform der Organspende vorsieht. 200 Parlamentarier stimmten dagegen, 37 enthielten sich. Baerbock argumentierte sehr liberal: „Das Leben und der Tod sind so vielfältig wie wir Menschen selbst. Und deswegen kann es nicht die eine Sichtweise auf die Organspende geben, die dann auch noch der Staat verordnet.“ Sehr liberal. Könnte fast vom verstorbenen Westerwelle sein. Blöd nur, dass der Vorschlag an der praktischen Umsetzung scheitern wird. Denn wer will wirklich mit jedem neuen Pass alle zehn Jahre neu entscheiden, ob er Organspender werden will und wert tut das tatsächlich?“


19. Januar 2020

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